Knochenbrüche - SKV - Wiener Berufsrettung

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Knochenbrüche

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Erste Hilfe - Knochenbrüche (Frakturen)



Unsichere Bruchzeichen

   Schmerzen
   Schwellung
   Bewegungseinschränkung

Sichere Bruchzeichen

   Fehlstellung (Vergleich mit gesunder Seite?)
   Abnorme Beweglichkeit
   Knochenreiben

Sofortmaßnahmen

   Bei offenen Brüchen zuerst eine eventuelle starke Blutung stillen
   Ruhigstellung und eventuell Schienung der betroffenen Stelle

Rettung rufen: 144!

Wirbelsäulenverletzungen

Durch Brüche von Wirbelkörpern kann das Rückenmark geschädigt werden. Die Gefahr einer Querschnittlähmung ist gegeben. Dies kann besonders bei Verkehrsunfällen, Stürzen aus großen Höhen und Sportunfällen der Fall sein.

Bevor die Patientin oder der Patient geborgen wird, sollte die Beweglichkeit von Armen und Beinen geprüft werden. Kann die Patientin oder der Patient Hände oder Beine nicht bewegen, so ist die Möglichkeit einer Verletzung der Halswirbelsäule sehr groß. Kann die Patientin oder der Patient die Arme bewegen, die Beine aber nicht, so ist eine Verletzung der Lendenwirbel wahrscheinlich. In beiden Fällen kann das Rückmark verletzt sein. Schmerzen im Bereich des Rückens oder des Halses sagen nichts über das Ausmaß der Schädigung aus. Bei bewusstlosen Patientinnen oder Patienten daher immer davon ausgehen, dass eine Halswirbelsäulenverletzung vorliegen kann.

Falsche Bergung kann eine Querschnittslähmung auslösen!
Sofortmaßnahmen

   Liegt keine akute Lebensbedrohung oder -gefährdung vor:
   
   Rettung rufen: 144!
       Wirbelsäulenlagerung besser durch geschultes Personal durchführen lassen
   Kopf auf keinen Fall anheben
   Kopf und Wirbelsäule stabilisieren und fixieren, wenig bewegen
   Flache Lagerung
   Den Patienten nur transportieren, wenn es unbedingt nötig ist! Transport nur auf einer festen Unterlage - die Wirbelsäule darf nicht durchhängen

 
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